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Zeitungsbericht Tennis

04.03.2017
Es geht um ein Herzstück des Vereins

Sportclub verhandelt über den Kauf der Tennisplätze und berät über eine Alternative

Tegernbach. Wie geht es weiter mit den Tennisplätzen des Sportclubs? Seit Monaten verhandelt der Verein mit den Grundstückseigentümern, ob auf der bisher genutzten Fläche weiterhin vier Plätze betrieben werden können. Denn der bislang bestehende Pachtvertrag wurde nicht verlängert. In den vergangenen Wochen diskutierten die Mitglieder wiederholt über das weitere Vorgehen. Nun zeichnet sich eine neue Option ab: Für neue Plätze wurde ein für den Verein interessanter Standort vorgeschlagen. Fast „nebenbei“ wurde auch noch eine neue Abteilungsleitung bei den SCT-Tennislern gewählt.

Bei der Mitgliederversammlung der Tennisabteilung am Freitag vergangener Woche informierten SCT-Vorsitzender Georg Gschlößl und der scheidende Abteilungsleiter Hans Geil die Mitglieder über die letzte Forderung der Grundstückseigentümer. Diese besitzen einen Teil der Fläche, auf der die vier Plätze des Vereins gebaut sind.

Etwa 25 Jahre lang gab es am Pachtvertrag zwischen dem Verein und den jeweiligen Eigentümern der betreffenden Fläche nichts zu rütteln. Es geht dabei um ein 4 400 Quadratmeter großes, längliches Grundstück, der Sportclub nutzt davon etwa 1 400 Quadratmeter für seine Tennisanlage. Der Rest der Fläche war von der Gemeinde gepachtet. Die Restfläche der Tennisplätze verläuft über einen Grund der Pfarrpfründestiftung.

Die besagten 4 400 Quadratmeter wollten die Eigentümer nun nicht mehr verpachten, sondern nur noch verkaufen und auch nicht „gestückelt“, sondern nur als Ganzes. Das heißt, der Sportclub müsste ein großes Grundstück kaufen, von dem er rund 3 000 Quadratmeter nicht wirklich brauchen kann.Vor allem aber bringt der geforderte Kaufpreis den Verein an seine finanziellen Grenzen. Denn der SCT hat bereits einen Preis von 30 Euro pro Quadratmeter geboten, das macht hochgerechnet auf die 4 400 Quadratmeter eine stolze Gesamtsumme von 132 000 Euro aus. Die Eigentümer fordern aber 35 Euro pro Quadratmeter, also insgesamt rund 156 000 Euro. Dies sind Kosten, die für Bauland üblich sind, jedoch nicht für eine Fläche, wie es das Tennisgelände ist: Denn dort, so betonte SCT-Vorsitzender Georg Gschlößl, ist kein Baurecht zu erwarten. Der Bodenrichtwert liegt vielmehr zwischen fünf und zehn Euro pro Quadratmeter.

Auch ein „Tauschangebot“ mit einem anderen Grundstück hatte der Verein bereits vorgeschlagen, dieses wurde abgelehnt. Und für einen Grundstückskauf kann der Sportclub wiederum keine Sportfördermittel erwarten. Somit steht der SCT mit der aktuellen Forderung der Grundstückseigentümer an seiner absoluten Belastungsgrenze. Es geht um die Sportstätte von insgesamt 132 Mitgliedern, die der Tennisabteilung des SCT angehören, das entspricht etwa einem Drittel der Mitglieder des Hauptvereins. Der bisherige Abteilungsleiter Hans Geil sorgt sich vor allem um die Tennis-Jugend: Über 30 junge Spieler sind in der Abteilung gemeldet, „für die ist es eine ungewisse Situation“, sagte er.

Für das Angebot, das der Sportclub den Grundstückseigentümern gemacht hatte - 132 000 Euro für den Kauf der 4 400 Quadratmeter - stehe bereits ein Finanzierungsplan, erklärte SCT-Chef Gschlößl. „Wir wollen für weitere Verhandlungen die Türe nicht zumachen“, betonte er zudem, dass es dem Verein wichtig wäre, die bestehenden Plätze zu erhalten. Doch zwischen dem Angebot des Vereins und der Forderung der Eigentümer liegen über 20 000 Euro Differenz - und das ist nicht einfach über eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge reinzuholen.

Und: „Wenn wir jetzt etwas unterschreiben, bedeutet das eine Verpflichtung auf 25 bis 30 Jahre“, so Gschlößl. Weil beim Sportclub gerade personelle Wechsel im Vorstand anstehen - auch der Vorsitzende wird bei der Generalversammlung am 12. März sein Amt abgeben - sind die Grundstücksverhandlungen zudem eine Herausforderung für die Kräfte, die neu an die Vereinsspitze rücken sollen.

Im Laufe der Woche hat sich nun für den Sportclub aber eine neue Option herauskristallisiert, dabei geht es um einen möglichen neuen Standort für die Plätze, den der Verein als interessant einstuft. Was genau dahintersteckt, das will der Sportclub am morgigen Sonntag um 10.30 Uhr beim Frühschoppen im SCT-Stüberl zunächst mit den Mitgliedern diskutieren. Ein Bericht hierzu folgt.

Eine Entscheidung über das weitere Vorgehen werden die SCT-Mitglieder dann bei der Generalversammlung am Sonntag, 12. März, um 18 Uhr im Sportheim treffen. Dabei soll auch über das Kaufangebot des Sportclubs an die Grundstückseigentümer über 132 000 Euro für die insgesamt 4 400 Quadratmeter abgestimmt werden.

Neue Abteilungsleitung für die Tennisler:
Bereits vor längerer Zeit hatte Tennis-Spartenchef Hans Geil angekündigt, nicht für eine weitere Amtszeit zu kandidieren. Insgesamt acht Jahre, aufgeteilt auf zwei Amtszeiten, stand er an der Spitze der Abteilung. „Dass der Verein so gut dasteht, ist auch dein Verdienst“, überbrachte SCT-Vorsitzender Gschlößl ein „Sonderlob“ an Hans Geil.

„Wir haben hervorragende Kandidaten gefunden, und ich wünsche ihnen, dass sie das weiterführen können, was wir aufgebaut haben“, sagte der scheidende Abteilungschef vor den Neuwahlen und drückte damit seinen Wunsch nach einer Lösung für die noch ungeklärte Tennisplatzfrage aus. Zur neuen Saison werden übrigens wieder sieben Mannschaften des SCT in der Punkterunde aufschlagen. Einstimmig gewählt - Wahlleiter Leander Weidl konnte die Wahl zügig durchführen - wurde sodann von den anwesenden 26 Tennis-Mitgliedern Sepp Krojer zum neuen Abteilungsleiter. Sein Stellvertreter ist künftig Wolfgang Landgraf, er fehlte bei der Versammlung entschuldigt. Die Aufgaben des Platzwartes werden in Gemeinschaft Walter Neumeier, Hans Geil und Korbinian Huber ausüben. Als Schriftführerin bringt sich Sabrina Kaindl ein. Jugendwart und Jugendleiter sind Thomas Lemle und Viktoria Sangl, sie übernimmt zudem den Posten des Schiedsrichterobmannes. Als Sportwarte fungieren Karin Pohrer und Cornelia Baun.


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